Schulstrukturreform. Aufbruch oder Augenwischerei?

Am Dienstag, den 17.11.2009, findet die 19. Herbsttagung der Berliner Schulleitungen statt.

Berlin. Die jetzt angelaufene Schulstrukturreform der Berliner Schulen ist mit einem hohen Anspruch angetreten: Qualitätsverbesserung durch neue Organisation des Lernens und mehr Chancengerechtigkeit für die Schülerinnen und Schüler.

Sind vereinfachte Zugangsbedingungen für das Gymnasium und das Postulat der „Inklusion“ wirklich geeignete Instrumente zur Erreichung des hehren Ziels? Wie sind die Rahmenbedingungen zu bewerten? Diese und andere Fragen werden im Rahmen der 19. Herbsttagung des Interessenverbandes Berliner Schulleitungen diskutiert und bearbeitet.

Ob die Schulstrukturreform ein Aufbruch in eine Qualitätsverbesserung an Berliner Schulen wird oder bloße Augenwischerei ist, beleuchtet Prof. Dr. paed. Klaus-Jürgen Tillmann von der Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft, in seinem Eingangsreferat. In insgesamt zwölf workshops und Arbeitsgruppen werden aktuelle Problemstellungen mit Bildungs-Fachleuten beleuchtet und erörtert.

Auf der abschließenden Podiumsdiskussion stehen den versammelten Schulleitungen die bildungspolitischen Sprecher der im Berliner Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien Rede und Antwort.

Weitere Informationen unter www.ibs-verband.de

 

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